AFRIKA! DIE PERSPEKTIVE DES KONTINENTS

Afrika - ein Kontinent jenseits unserer Wahrnehmung. Medien zeichnen ein wenig realistisches Bild von unserem Nachbarkontinent. Über Afrika wird vor allem in Zusammenhang mit den K-Themen berichtet - K wie Kriege, Krisen, Katastrophen, Korruption, Kriminalität, Krankheit und Kapitalflucht.

Schlechte Presse mit Folgen. Die Auswirkungen der einseitigen Afrika-Berichterstattung sind dramatisch und schaden vor allem der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Wer möchte schon in Länder investieren, die angeblich an der Kippe zum nächsten Bürgerkrieg stehen?

Aus dem afrikanischem Blickwinkel. Die Nachrichtenagentur afrika.info geht in der Informationsbeschaffung neue Wege. Wir arbeiten mit einem erstklassigen Netzwerk aus afrikanischen Korrespondenten vor Ort. Von Kairo bis Kapstadt. Von Dakar nach Mogadischu.

Simbabwe: Riesenschaden durch illegale Finanzströme

Harare. Simbabwe ist durch illegale Finanzströme in den vergangenen 30 Jahren um schätzungsweise zwölf Milliarden US-Dollar betrogen worden. Experten warnen, dass Kapitalflucht, Steuerhinterziehung und andere illegale Machenschaften die soziale Ungleichheit und Armut im Land vertiefen und verlängern werden. Leidtragende sind auch die regulären Steuerzahler.

Kenia: Dürren werden immer häufiger

Nairobi. Auf dem Viehmarkt im nordkenianischen Garissa können Hirten in einer guten Saison bis zu 5.000 Tiere die Woche verkaufen. Das sei an und für sich ein glänzendes Geschäft, sagen sie. So berichtet Seif Hassan, dass er, wenn alles gut geht, einen Ochsen für rund 1.000 US-Dollar verkaufen kann.

Afrika: Auf den Klimawandel reagieren

Nairobi. Seit 40 Jahren baut Josephine Kakiyi Mais, Bohnen und Gemüse auf ihrem kleinen Feld in Kwa Vonza im semi-ariden Landkreis Kitui im Osten Kenias an. Heiß ist es hier schon immer gewesen. Doch der Farmerin ist aufgefallen, dass die Niederschläge schwächer und unregelmäßiger werden.


Gedanken zur Ebola-Berichterstattung

Ich habe der Katholischen Nachrichtenagentur KNA in Bonn ein Interview gegeben. Das Thema ist heikel: Die Ebola-Berichterstattung in den Medien. Das Interview wurde heute verbreitet und erhält bereits erste Resonanz, wie hier im Berliner Tagesspiegel.