AFRIKA! DIE PERSPEKTIVE DES KONTINENTS

Afrika - ein Kontinent jenseits unserer Wahrnehmung. Medien zeichnen ein wenig realistisches Bild von unserem Nachbarkontinent. Über Afrika wird vor allem in Zusammenhang mit den K-Themen berichtet - K wie Kriege, Krisen, Katastrophen, Korruption, Kriminalität, Krankheit und Kapitalflucht.

Schlechte Presse mit Folgen. Die Auswirkungen der einseitigen Afrika-Berichterstattung sind dramatisch und schaden vor allem der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Wer möchte schon in Länder investieren, die angeblich an der Kippe zum nächsten Bürgerkrieg stehen?

Aus dem afrikanischem Blickwinkel. Die Nachrichtenagentur afrika.info geht in der Informationsbeschaffung neue Wege. Wir arbeiten mit einem erstklassigen Netzwerk aus afrikanischen Korrespondenten vor Ort. Von Kairo bis Kapstadt. Von Dakar nach Mogadischu.

Afrika: "Krankenhäuser sind eher für Frauen"

Nairobi. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass afrikanische Männer im Kampf gegen HIV/AIDS zurückfallen. Sie lassen sich weniger häufig testen als Frauen und nehmen seltener die lebensverlängernden Medikamente ein. Sie weisen ein geringeres Durchhaltevermögen bei der Behandlung auf und sterben somit häufiger an der Immunschwäche.

Simbabwe: Wirtschaftskrise verschärft Hunger in den Städten

Harare. Die Regierung in Simbabwe versucht die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen zu erreichen. Doch die Arbeitslosigkeit greift immer weiter um sich. Mit dramatischen Folgen: Nicht nur in den ländlichen Regionen müssen Tausende Menschen Hunger leiden, sondern auch zunehmend in den Städten.

Libyen: Zwischen den Fronten

Zuwara. In der libyschen Stadt Zuwara gibt es ein Gebäude, das zu einem Freizeitzentrum für junge Leute umgebaut wurde. Pausenlos wird hier Musik gespielt, ein Radiokanal ist auf Sendung und sogar eine Kunstausstellung zu sehen. Allerdings liegen überall Waffen herum, und die meisten Besucher tragen Tarnkleidung.


Reiche Helden, armes Afrika: Bob Geldof schürt wieder Vorurteile

Gleich vorweg: Ich habe zu Bob Geldof eine ambivalente Einstellung. Seine Autobiographie »Is That It?« hat mich als 15-Jähriger enorm beeindruckt (man erkennt unschwer den persönlichen Wert – ich habe das Buch damals sogar eingebunden). Und wahrscheinlich haben mich Geldofs Bekenntnisse sogar in meiner Entscheidung beeinflusst, Afrikanistik zu studieren.

Gedanken zur Ebola-Berichterstattung

Ich habe der Katholischen Nachrichtenagentur KNA in Bonn ein Interview gegeben. Das Thema ist heikel: Die Ebola-Berichterstattung in den Medien. Das Interview wurde heute verbreitet und erhält bereits erste Resonanz, wie hier im Berliner Tagesspiegel.