Newsroom

Afrikanische Journalistin

Näher dran. Im afrika.info-Newsroom finden Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus unserem Korrespondenten-Netzwerk. Österreichische Journalisten und Medien nehmen wir gerne in unseren Verteiler auf.

Die Artikel stammen von unserem Partner Inter Press Service (IPS) in Berlin. IPS ist eine internationale Nachrichtenagentur, die 1964 in Rom gegründet wurde. Die Agentur setzt vor allem auf Journalisten, die direkt aus ihren Heimatländern berichten.

Die Afrika-Zentrale in Johannesburg beschäftigt 130 afrikanische Mitarbeiter in fast allen Ländern des Kontinents. Von Dakar bis Mogadischu, von Kairo bis Kapstadt.

Kenia: Seltene Erden in heiligen Wäldern

Mijikenda kämpfen um Erhalt von Weltkulturerbe

Von Miriam Gathigah | 01.07.2015

Kaya Kinondo. Im Herzen der südkenianischen Küstenprovinz - fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt - liegen die wohl eigentümlichsten Weltkulturerbe-Stätten der Welt: Reste von Siedlungen, in denen einst die Vorfahren der indigenen Mijikenda lebten. Diese bewaldeten und heiligen Stätten werden von der Lokalbevölkerung 'Kayas' genannt.

Uganda: Nierenärzte schlagen Alarm

Die meisten Menschen können sich keine Blutwäsche leisten

Von Wambi Michael | 24.06.2015

Kampala. Einmal pro Woche ist Vincent Mugyenyi 'dran': Dann muss der ehemalige Pilot der ugandischen Luftwaffe acht Stunden lang zur Blutwäsche ins Mulago-Krankenhaus in der Hauptstadt Kampala – und das seit acht Jahren. "Ich hatte eine kleine Farm. Doch meine 100 Nutztiere musste ich verkaufen", berichtet Mugyenyi. "Ansonsten hätte ich mir die vielen Behandlungen gar nicht leisten können."

Afrika: Wachstum mit Hilfe erneuerbarer Energien

Staaten sollen Stromversorgung revolutionieren

Von Kwame Buist | 17.06.2015

Kapstadt. Die erneuerbaren Energien bieten Afrika enorme Vorteile in dreierlei Hinsicht: Wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, besitzen sie das Potenzial, die landwirtschaftliche Produktion zu steigern, die Klimaresilienz des Kontinents zu erhöhen und einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen zu leisten.

Simbabwe: Frauen flechten sich in ein besseres Leben

Kooperative sichert Einkommen und nachhaltige Waldbewirtschaftung

Von Busani Bafana | 10.06.2015

Lupane. Grace Ngwenya ist 77 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Auch die Augen spielen noch mit, was für die Korbflechterin mit hohen Qualitätsansprüchen besonders wichtig ist. Sie zwirbelt Palmfasern zu Fäden zusammen, zieht sie glatt, und verwebt sie. Hin und wieder taucht sie drei Finger der rechten Hand in eine Schale Wasser, um die Fasern geschmeidiger zu machen.

Afrika: Prepaid-Wasseruhren verschärfen Versorgungskrise

Kritiker sehen Aushöhlung des Menschenrechts auf freien Zugang zu Wasser

Von Jeffrey Moyo | 20.05.2015

Harare. Während in vielen Ländern der Welt Fortschritte beim Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser zu beobachten sind, gibt es eine Reihe afrikanischer Staaten, die das Wasserziel der Vereinten Nationen nicht erreichen werden. Gerade in Ländern, die auf Prepaid-Wasseruhren setzen, sind die ärmsten Bevölkerungsgruppen von einer Unterversorgung mit der kostbaren Ressource bedroht.

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