Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Afrikanische Journalistin

Näher dran. Im afrika.info-Newsroom finden Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus unserem Korrespondenten-Netzwerk. Österreichische Journalisten und Medien nehmen wir gerne in unseren Verteiler auf.

Die Artikel stammen von unserem Partner Inter Press Service (IPS) in Berlin. IPS ist eine internationale Nachrichtenagentur, die 1964 in Rom gegründet wurde. Die Agentur setzt vor allem auf Journalisten, die direkt aus ihren Heimatländern berichten.

Die Afrika-Zentrale in Johannesburg beschäftigt 130 afrikanische Mitarbeiter in fast allen Ländern des Kontinents. Von Dakar bis Mogadischu, von Kairo bis Kapstadt.

Äthiopien: Vorreiter bei Grüner Wirtschaft

Wachstum und Klimaschutz gelten als vereinbar

Von James Jeffrey | 20.10.2014

Addis Abeba. Das ostafrikanische Land Äthiopien hat sich den Ruf erworben, auf vorbildliche Weise Klimaschutz und Wirtschaftswachstum miteinander in Einklang zu bringen. Eine nationale Strategie soll sozioökonomische Entwicklung und ökologische Nachhaltigkeit verknüpfen. Bis 2025 soll Äthiopien zu den Ländern mit mittlerem Einkommen zählen. Der Ansatz sorgt international für Aufsehen.

Afrika: "Das eigene Haus in Ordnung bringen"

Verbesserung des Investitions- und Handelsklimas soll Entwicklung voranbringen

Von Busani Bafana | 17.10.2014

Marrakesch. Afrika hätte das Potenzial, mindestens 200 Milliarden US-Dollar für die eigene nachhaltige Entwicklung aufzubringen. Doch ohne eine Verbesserung des Investitions- und Handelsklimas und ohne Maßnahmen gegen den illegalen Kapitalabfluss werde der Kontinent am Tropf ausländischer Hilfe hängen bleiben, so die Einschätzung von Entwicklungsexperten.

Simbabwe: Ausbeutung durch Gelegenheitsarbeit

Befristet Beschäftigte sind weitgehend rechtlos

Von Michelle Chifamba | 15.10.2014

Harare. Ethel Maziriri hat vor vier Jahren an der Universität von Simbabwe ihr Examen in Sozialarbeit abgelegt. Allerdings arbeitet sie nicht in diesem Beruf, sondern als Kassiererin für eines der größten Textilunternehmen des Landes. Zufrieden ist sie damit nicht. Die massiven Wirtschaftsprobleme in dem südafrikanischen Staat ließen der 27-Jährigen jedoch kaum eine andere Wahl.

Afrika: Teurer Dünger

Unterversorgung soll ein Ende haben

Von Busani Bafana | 13.10.2014

Chimoio. Eherculano Thomas Rice, ein Bauer aus Chimoio in der Provinz Manica, ist mit seiner Maisernte zufrieden. Immerhin hat sein acht Hektar großes Feld 40 Sack Mais abgeworfen. Dem Farmer ist bewusst, dass der Ertrag höher ausgefallen wäre, hätte er sich mehr Dünger leisten können. Um die Produktivität seiner Böden zu steigern, pflanzt Rice Bohnen. Dünger kauft er nur, wenn er dazu finanziell in der Lage ist.

Swasiland: Aus klein mach groß

Förderprogramm schafft Märkte für Landwirte

Von Mantoe Phakathi | 10.10.2014

Mbabane. Männer in blauen Arbeitsanzügen entladen Lkws mit Gemüse. Frauen verarbeiten die frische Ware und verpacken sie, bevor sie im Kühlraum verschwindet. Dann rollt ein leerer Laster auf den Hof, der mit dem verpackten Gemüse beladen wird und danach die Sdemane-Farm nahe Mbabane, der Hauptstadt des Königreichs Swasilands, wieder verlässt.

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