Newsroom: Afrika auf allen Kanälen
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Illegale Händler profitieren
Von Jeffrey Moyo | 18.06.2013
Harare. Sarah Chikwanha lebt in Chitungwiza, 25 Kilometer
von der simbabwischen Hauptstadt Harare entfernt. Ihr Wasser
bezieht sie von illegalen Händlern, die mittlerweile im
Land gute Geschäfte machen. "Da es in unserer Stadt nur
einmal die Woche Wasser gibt, habe ich gar keine Wahl, als
welches dazuzukaufen", berichtet die 61-Jährige. Der
2.500-Liter-Tank kostet sie 95 Dollar.
Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge
Von Ed McKenna | 17.06.2013
Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden
Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es
sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das
Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser
angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert
so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.
Weitere Aufstockung der Quote gefordert
Von Dorine Ekwe | 14.06.2013
Jaunde. Marlyse Aboui erinnert sich noch gut an das Gefühl,
als sie im Mai von Kameruns Staatspräsident Paul Biya zur
Senatorin ernannt wurde. "Ich war völlig überrascht", sagt
sie. "Es war so, als befände ich mich in einem Traum, aus
dem ich jederzeit aufwachen könnte. Und die ganze Zeit
fragte ich mich, womit ich eine solche Ehre verdient habe."
Doch Hoffnungen auf Reformen sind gering
Von William Lloyd-George | 13.06.2013
Addis Abeba. In Äthiopien hat die erste Massendemonstration
gegen die repressive Regierung seit acht Jahren
Spekulationen über einen möglichen politischen Wandel
ausgelöst. Doch Oppositionsführer sind skeptisch. "Seit
der Herrschaft des von Meles Zenawi († 20. August 2012,
Anm.) hat sich nichts geändert", sagt Yilkal Getnet,
Vorsitzender der oppositionellen Blauen Partei.
Nach südafrikanischem Vorbild sollen Aussagen von Tätern und Opfern gehört werden
Von Charlton Doki | 12.06.2013
Juba. Susana Apai Wani hat ihren Mann zuletzt vor 20 Jahren
gesehen. James Wani wurde damals von einem Polizisten
abgeholt, der ihn der Kollaboration mit der damaligen
Rebellenorganisation Sudanesische Volksbefreiungsbewegung
(SPLM) beschimpfte. Die Regierung will nun eine nationale
Versöhnungskommission ins Leben rufen.