Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Afrikanische Journalistin

Näher dran. Im afrika.info-Newsroom finden Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus unserem Korrespondenten-Netzwerk. Österreichische Journalisten und Medien nehmen wir gerne in unseren Verteiler auf.

Die Artikel stammen von unserem Partner Inter Press Service (IPS) in Berlin. IPS ist eine internationale Nachrichtenagentur, die 1964 in Rom gegründet wurde. Die Agentur setzt vor allem auf Journalisten, die direkt aus ihren Heimatländern berichten.

Die Afrika-Zentrale in Johannesburg beschäftigt 130 afrikanische Mitarbeiter in fast allen Ländern des Kontinents. Von Dakar bis Mogadischu, von Kairo bis Kapstadt.

Simbabwe: Riesenschaden durch illegale Finanzströme

Korruption und Steuerflucht verschärften soziale Missstände

Von Tonderayi Mukeredzi | 31.10.2014

Harare. Simbabwe ist durch illegale Finanzströme in den vergangenen 30 Jahren um schätzungsweise zwölf Milliarden US-Dollar betrogen worden. Experten warnen, dass Kapitalflucht, Steuerhinterziehung und andere illegale Machenschaften die soziale Ungleichheit und Armut im Land vertiefen und verlängern werden. Leidtragende sind auch die regulären Steuerzahler.

Kenia: Dürren werden immer häufiger

Katastrophale Aussichten für Hirtenvölker

Von Miriam Gathigah | 29.10.2014

Nairobi. Auf dem Viehmarkt im nordkenianischen Garissa können Hirten in einer guten Saison bis zu 5.000 Tiere die Woche verkaufen. Das sei an und für sich ein glänzendes Geschäft, sagen sie. So berichtet Seif Hassan, dass er, wenn alles gut geht, einen Ochsen für rund 1.000 US-Dollar verkaufen kann. Für eine Kuh erhält er 560 Dollar und für ein Kamel sogar 3.400 Dollar.

Afrika: Auf den Klimawandel reagieren

Innovative Lösungen in der Landwirtschaft gefragt

Von Xavi Fernández de Castro | 26.10.2014

Nairobi. Seit 40 Jahren baut Josephine Kakiyi Mais, Bohnen und Gemüse auf ihrem kleinen Feld in Kwa Vonza im semi-ariden Landkreis Kitui im Osten Kenias an. Heiß ist es hier schon immer gewesen. Doch der Farmerin ist aufgefallen, dass die Niederschläge schwächer und unregelmäßiger werden. In den meisten anderen afrikanischen Staaten stehen Hunderttausende Bauern vor ähnlichen Problemen.

Westafrika: Ebola-Ausbruch verschärft Ernährungskrise

Erschwerter Zugang zur Nahrungsmitteln in Guinea, Liberia und Sierra Leone

Von Thalif Deen | 23.10.2014

New York. In den drei westafrikanischen Staaten, in denen der Ausbruch des Ebola-Virus bisher mehr als 4.500 Menschenleben gekostet hat, zeichnet sich die Gefahr einer Hungerkrise ab. Die Epidemie trifft mit Guinea, Liberia und Sierra Leone Länder, die seit langem durch Armut und Unterversorgung geschwächt sind. Experten fordern mehr Finanz- und Nahrungsmittel für die Region.

Afrika: HIV den Garaus machen

90-90-90-Formel soll AIDS-Epidemie bis 2030 beenden

Von Miriam Gathigah | 22.10.2014

Nairobi. Nachdem AIDS in den vergangenen drei Jahrzehnten Millionen Afrikaner getötet hat, sind Gesundheitsexperten inzwischen überzeugt, die Formel gefunden zu haben, um die Immunschwächekrankheit in den kommenden 15 Jahren zu besiegen. Die magische Zahlenkombination lautet 90-90-90.

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