Ein neuer Bericht von Human Rights Watch offenbart die ernüchternde Realität nach den Friedensabkommen: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo dauern Zwangsrekrutierungen und Misshandlungen durch die von Ruanda unterstützte M23-Miliz an.
Korallenriffe vor Tansania geraten zunehmend unter Druck. Expert*innen warnen, dass sich invasive Organismen über bewachsene Schiffsrümpfe verbreiten. Sie fordern daher strengere internationale Regeln zum Umgang mit sogenanntem Biofouling.
Im kenianischen Tana-Delta zeigt ein Naturschutzprojekt, wie sich Umwelt- und Wirtschaftspolitik verbinden lassen: Statt großflächiger Biokraftstoffplantagen setzen Gemeinden, Behörden und internationale Partner auf Imkerei, nachhaltige Landwirtschaft und Renaturierung.
In seinem Gastkommentar zeigt Claver Gatete, Exekutivsekretär der United Nations Economic Commission for Africa, warum ein Übergang zu innovationsgetriebenem Wachstum unerlässlich ist, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.
In Ostafrika gehen die Bestände wandernder Süßwasserfische dramatisch zurück. Die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen ist gefährdet. Ursachen sind vor allem Staudämme, Überfischung und der Klimawandel.
Zunehmende Hitzewellen in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt setzen der Produktion massiv zu. Die Folgen sind geringere Ernten und steigende Verbraucherpreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Climate Central.
Im Norden Kenias zwingt eine anhaltende Dürre Familien zu existenziellen Entscheidungen: Wasser oder Schule, Überleben oder Zukunft. Besonders Kinder zahlen den höchsten Preis – mit Hunger, Bildungsabbrüchen und wachsender Unsicherheit.
Die elektrifizierte Tanzania Standard Gauge Railway gilt als Schlüsselprojekt für klimafreundliche Mobilität. Sie zeigt aber auch, wie verwundbar selbst moderne Infrastruktur gegenüber den Folgen des Klimawandels ist.
Der Krieg im Sudan ist exakt 1000 Tage alt. Die Kampfhandlungen haben am 15. April 2023 begonnen, Frieden ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Die Gewalt eskaliert weiter, die Hungersnot nimmt nie dagewesene Ausmaße an. Und die Welt schaut weg.
Stromausfälle prägen den Alltag von Millionen Menschen in Simbabwe – und sie entscheiden darüber, ob Kinder lernen können oder nicht. Die zwölfjährige Monica Ben trotzt dieser Realität mit einer selbstgebauten Lampe aus Recyclingmaterial.










