Beiträge von afrikanischen Journalisten

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Nigeria: "Holt endlich unsere Schulkolleginnen zurück"

Nach drei Jahren werden immer noch 195 Chibok-Mädchen vermisst

Von Busani Bafana | 22.03.2017

Dubai (IPS/afr). In der Nacht vom 14. auf 15. April 2014 entführte die islamistische Terrorgruppe Boko Haram 276 Mädchen der Government Girls Secondary School (GGSS) in Chibok im nordöstlichen Nigeria. Zwei Frauen, denen die Flucht gelang, traten jetzt in Dubai an die Öffentlichkeit.

Nigeria: Boko Haram rekrutiert im persönlichen Umfeld

Großteil der Kämpfer wurde von Familie und Freunden angeworben

Von Rose Delaney und Martin Sturmer | 19.10.2016

London/Salzburg (IPS). Eine neue Studie räumt mit der Vorstellung auf, dass die Religion bei der Rekrutierung von Mitgliedern für radikal-islamische Gruppierungen die Hauptrolle spielt. Die Studienautoren Anneli Botha und Mahdi Abile zeigen am Beispiel von Boko Haram in Nigeria, dass der Anwerbungsprozess bei weitem komplexer ist.

Kamerun: Ernährungskrise wegen Boko Haram

70.000 Menschen sind vor dem Terror in Nigeria ins Nachbarland geflüchtet

Von Mbom Sixtus-Yaounde | 22.03.2016

Yaounde. John Guige ist dem Terror von Boko Haram entkommen. In Flüchtlingslager Minawao in der Region Extrême-Nord in Kamerun unterrichtet er nun als Grundschullehrer. Die Versorgungslage bezeichnet er als schwierig: "Die Nahrungsmittel wurden reduziert, aber wir schaffen das. Wir sind Flüchtlinge und haben ohnehin keine Wahl. Alles was wir zu essen bekommen sind Reis und ein paar Sojabohnen."

Kamerun: Angst vor Boko Haram im Hohen Norden

Bildungssystem leidet unter Angriffen der Terrormiliz

Von Ngala Killian Chimtom | 21.01.2015

Maroua. "Ich würde eher meinen Beruf aufgeben, als an einem solchen Ort zu unterrichten", so der Grundschullehrer James Ngoran. Gerade hat er eine Stelle in Kameruns Far-North-Region ausgeschlagen. Dort, im äußersten Norden des Landes an der nigerianischen Grenze, kommt es immer wieder zu Blitzanschlägen der aus dem Nachbarland stammenden islamistischen Boko-Haram-Miliz.

Kamerun: Todesstrafe für Terroristen und Revolutionäre

Geplantes Gesetz ruft Empörung hervor

Von Ngala Killian Chimtom | 10.12.2014

Yaounde. Die kamerunische Nationalversammlung und der Senat haben einen Gesetzesentwurf befürwortet, der Terrorismus mit der Todesstrafe ahnden soll. Auch Bürger, die zu Revolutionen aufrufen, die öffentliche Ordnung stören oder Waffen, Bakterien und Viren in Tötungsabsicht in Umlauf bringen, sollen zur Höchststrafe verurteilt werden.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.