Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Libyen: Die Straßenkehrer von Tripolis

Arbeitsmigranten zwischen Hoffnung, Haft und Ausbeutung

Von Karlos Zurutuza | 12.01.2015

Tripolis. Wenn Saani Bubakar seinen Handkarren durch die Altstadt von Tripolis schiebt, ist er schon von ferne an der leuchtend orangen Arbeitskluft der Müllabfuhr zu erkennen. Seit drei Jahren sammelt er in den engen Straßen den Abfall ein. Wie Bubakar stammen die meisten Straßenkehrer aus Ländern südlich der Sahara. Sie träumen von einem besseren Leben - in ihrer Heimat oder in Europa.

Libyen: Zwischen den Fronten

Amazigh in Zuwara fordern ihre Rechte ein

Von Karlos Zurutuza | 15.12.2014

Zuwara. In der libyschen Stadt Zuwara gibt es ein Gebäude, das zu einem Freizeitzentrum für junge Leute umgebaut wurde. Pausenlos wird hier Musik gespielt, ein Radiokanal ist auf Sendung und sogar eine Kunstausstellung zu sehen. Allerdings liegen überall Waffen herum, und die meisten Besucher tragen Tarnkleidung. Die Amazigh wollen für ihre Rechte kämpfen - im Notfall mit Waffengewalt.

Mali: Tuareg wollen einen demokratischen, säkularen und multiethnischen Staat

MNLA-Sprecher Moussa Ag Assarid im IPS-Interview

Von Karlos Zurutuza | 04.08.2014

Lekorne, Frankreich. Die Regierung von Mali und Tuareg-Rebellen von Azawad, einem Gebiet im Norden des westafrikanischen Landes, haben in Algier erneut Friedensgespräche geführt. Über die politischen Ziele der Tuareg-Rebellen sprach IPS exklusiv mit Moussa Ag Assarid, Sprecher der Nationalen Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA).

Libyen: Ein afrikanischer Traum namens Lampedusa

Tripolis ist ein Transpitpunkt für Flüchtlinge

Von Karlos Zurutuza | 16.12.2013

Tripolis. Der Nigerianer Youssef hat die Sahara mit einer zusammengefalteten Europa-Landkarte durchquert. Von Libyen aus will er nach Europa aufbrechen. "Können Sie mir bitten zeigen, wo Lampedusa liegt?", fragt er in Tripolis. "Ich kann es auf der Karte nicht finden." Die kleine italienische Insel im Mittelmeer liegt 600 Kilometer von der libyschen Hauptstadt entfernt.

Libyen: Fragiler Frieden

Gewalt durch Milizen bringt Land an den Rand eines neuen Krieges

Von Karlos Zurutuza | 27.11.2013

Tripolis. Ein Autounfall in der Omar-Mokhtar-Straße in der libyschen Hauptstadt Tripolis. Verletzt wurde niemand, doch die hintere Stoßstange des Wagens hängt herab. Bereits nach ein paar Sekunden hat sich eine Menge Schaulustiger am Unfallort versammelt. "Die Versicherungsgesellschaften in Libyen kann man vergessen", sagt Mansur.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.