Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Südafrika: Justizsystem am Boden

Bürgerwehren nehmen in Townships überhand

Von Melany Bendix | 19.03.2014

Kapstadt. Margaret Feke* war gerade auf dem Weg zu ihrem Sohn, als sie in Khayelitsha - einem Township am Stadtrand von Kapstadt - überfallen wurde. Sie hatte Kleidung im Wert von 180 US-Dollar bei sich, die der Sohn bei einem Initiationsritual tragen sollte. Feke, die als Haushaltshilfe umgerechnet 15 Dollar täglich verdient, hatte die Kleidung mühsam in Raten abgezahlt.

Südafrika: Verschärfte Wasserkrise

Enorme Verluste durch kurzfristige Versorgungspläne

Von Melany Bendix | 19.02.2014

Kapstadt. Die Bemühungen der südafrikanischen Post-Apartheid-Regierungen, Millionen Menschen an das öffentliche Wassernetz anzuschließen, haben das Land offenbar an den Rand einer Wasserkrise gebracht. Bereits 2030 könnte dem Kapstaat das Wasser ausgehen, sollten umfangreiche Reparaturen der maroden Wasserinfrastruktur ausbleiben.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.