Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Somaliland: "Bei uns sind Frauen Metzger"

Gleichberechtigt im Beruf, ausgeschlossen von politischen Entscheidungen

Von James Jeffrey | 14.06.2016

Hargeisa. Es ist ein Bild, das man sich vielleicht so nicht erwarten würde. Mitten in der Hektik der Innenstadt von Hargeisa, der sonnenverwöhnten Hauptstadt von Somaliland, scherzen und streiten Frauen in traditionellen islamischen Gewändern wortreich mit Männern. Die Frauen in Somaliland sind weit davon entfernt, sich mit einer unterwürfigen Rolle zufriedenzugeben.

Somaliland: Nur eine Frau im Parlament

Aktivisten fordern Einführung einer Quotenregelung

Von Katie Riordan | 02.09.2015

Hargeisa. Bar Seed ist zurzeit die einzige Frau im 82-köpfigen Parlament der selbsterklärten Republik Somaliland. Damit dies anders wird, fordert sie wie viele andere die Einführung einer Frauenquote. In der Politik spielen Frauen eine untergeordnete Rolle. "Die öffentliche Meinung beginnt sich aber zu verändern", sagt Seed hoffnungsvoll.

Somalia: Gespaltenes Land

Klan-Rivalitäten erschweren Gespräche über Föderalismus

Von Ahmed Osman | 16.09.2013

Mogadischu. Eine Lösung der institutionellen Krise in Somalia ist offenbar nicht in Sicht. Größtes Hindernis ist nach Ansicht wichtiger Akteure des politischen Lebens der Föderalismus. Vertreter der autonomen Teilstaaten bleiben Gesprächen in Mogadischu fern. Analysten befürchten, dass die Vorherrschaft der Klans in den Mini-Staaten zu Konflikten führen könnte.

Somaliland: Strompreise auf Spitzenniveau

Alternative Energien sollen Versorgung verbessern

Von Ed McKenna | 29.04.2013

Hargeisa. Eine Windturbine 20 Kilometer außerhalb von Hargeisa, der Hauptstadt von Somaliland, ist eine Art Totem in der sich verändernden Energielandschaft des kleinen Gebiets am Horn von Afrika geworden. Die halbautonome Region treibt mit Mühe die Entwicklung ihrer Wirtschaft voran. Firmen haben wegen der maroden Energie-Infrastruktur bisher kaum eine Chance, richtig zu arbeiten.

Somaliland: Friede und Stabilität

Selbst ernannter Staat erntet die Früchte

Von Matthew Newsome | 07.12.2012

Hargeisa. Während sich Somalia nur langsam aus dem Sumpf von Instabilität und Chaos herauszieht, ist der selbst ernannte Staat Somaliland dabei, die Früchte von 20 Jahren Stabilität und Frieden zu ernten. Im November unterzeichnete die seit 1991 abtrünnige Provinz im Norden Somalias ihr erstes Erdölförderabkommen.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.