Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Äthiopien: Offene Türen für Flüchtlinge aus dem befeindeten Eritrea

Die aufstrebende Wirtschaftsnation will von der Migration profitieren

Von James Jeffrey | 06.07.2017

Adinbried (IPS/afr). Das 14-jährige Mädchen aus Eritrea trägt ein Plastiktüte bei sich. Darin befinden sich ein paar Kleidungsstücke, ein Trinkbecher und eine kleine Taschenlampe, deren Batterien fast am Ende sind. Am Abend zuvor hat sie mit vier Männern, zwei Frauen und fünf jüngeren Kindern die Grenze nach Äthiopien überschritten.

Äthiopien: "Wir können nicht protestieren, also beten wir"

Trotz Ausnahmezustand rumort es in der Region Amhara weiter

Von James Jeffrey | 11.05.2017

Bahir Dar (IPS/afr). Nach den Unruhen im August 2016 hat die Regierung in der Region Amhara den Ausnahmezustand verhängt. Das Alltagsleben scheint wieder in geordneten Bahnen zu laufen. Doch Gespräche mit Bewohnern in Bahir Dar und Gonder machen deutlich, dass der Frust weiter wächst.

Dschibuti: Kleinstaat will Afrikas Dubai werden

60 Prozent der Bevölkerung trotz Wirtschaftsaufschwung arbeitslos

Von James Jeffrey und Martin Sturmer | 19.04.2017

Dschibuti-Stadt/Salzburg (IPS/afr). Wenn sich die milde Nacht über den Golf von Tadjoura legt, gehen in den Häfen von Dschibuti-Stadt die Lichtstrahler an. Hier werden rund um die Uhr Schiffe entladen, die Fracht für Bestimmungsorte in ganz Ostafrika an Bord haben.

Ghana: Für eine Zukunft ohne Entwicklungshilfe

60. Jahrestag der Unabhängigkeit zwischen Aufbruch und Katerstimmung

Von Kwaku Botwe | 15.03.2017

Accra (IPS/afr). Am 6. März 2017 hat Ghana den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von Großbritannien begangen. Von Beobachtern wird das westafrikanische Land gemeinhin als Hort von Demokratie und Stabilität in der Region gesehen. Allerdings gibt es vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht beunruhigende Signale.

Marokko: Der Traum von Europa verblasst

Desaströse Lebensbedingungen für nicht registrierte Migranten

Von Fabíola Ortiz | 25.01.2017

Nador (IPS/afr). Aufgrund seiner stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und seines vergleichsweise friedlichen politischen Klimas ist Marokko seit jeher ein beliebtes Transitland. Nun lassen sich immer mehr Migranten in dem nordafrikanischen Land nieder. Bei vielen lebt der Traum von Europa aber weiter.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.